opsi 4.3 Januar 2026 Release
Verfasst: 28 Jan 2026, 07:47
Liebe opsi-Community,
wir freuen uns, heute die offizielle Freigabe des neuesten opsi-Releases bekannt zu geben.
Das Januar-Release 2026 bringt zahlreiche Verbesserungen in Stabilität, Sicherheit und Bedienbarkeit.
opsiconfd
Im opsiconfd lag der Fokus dieses Releases auf Stabilität und Sicherheit.
Der Standardbenutzer für den Betrieb des opsiconfd ist jetzt `opsiconfd`.
Die datenbankbasierte Authentifizierung unterstützt nun zusätzlich Argon2id als neuen Hashing-Algorithmus für die Benutzer-Passwörter.
Argon2id wurde auch als neuer Standard-Wert gesetzt.
Der verwendeten Hashing-Algorithmus kann jederzeit geändert werden, die Passwörter werden dann bei einer Passwort-basierten Benutzer-Anmeldung automatisch migriert.
Außerdem können Benutzerkonten aus externer Authentifizierung in die datenbankbasierte Authentifizierung migriert werden.
Zusätzlich wird nun die Authentifizierung über Bearer-Tokens unterstützt.
Der opsiconfd wird nun auch mit eine SBOM-Datei ausgeliefert, die unter `/usr/share/doc/opsiconfd` zu finden ist.
Zeitstempel werden nun durchgängig in UTC geführt, unter anderem für Werte wie `host.lastSeen`.
Für die Host-Steuerung wird jetzt ausschließlich der Messagebus verwendet, wodurch nicht erreichbare Clients schneller erkannt werden und die Server-Last reduziert wird.
Die Metriken wurden um Informationen zu Redis-Verbindungen erweitert.
Im Hardware-Audit stehen neue BIOS-Informationen zur Verfügung: `UEFIBootActive`, `SecureBootActive` und `SecureBootWindowsCA2023`.
opsi-client-agent
Der opsi-client-agent profitiert von mehreren Stabilitätsverbesserungen, insbesondere im Umgang mit Netzwerkproblemen während der Installation.
Die Widerstandsfähigkeit gegenüber langsamen oder instabilen Verbindungen wurde deutlich erhöht.
Das Product-Caching kann nun automatisch unterbrochen werden, wenn eine getaktete Netzwerkverbindung erkannt wird.
Zudem wurde das Debugging bei CIFS-Mount-Fehlern des Typs 1219 erweitert, was die Analyse von Problemen mit mehrfachen Verbindungen zu Netzwerkfreigaben erleichtert.
Ein weiteres Highlight ist die Einführung eines neuen Notifiers mit überarbeitetem Funktionsumfang und modernem Design.
Dieser kann optional über die Konfiguration aktiviert werden.
opsi-cli
Auch opsi-cli wurde umfassend überarbeitet und hat neben einigen Fehlerbehebungen und Verbesserungen auch neue Feature erhalten.
Minuszeichen sind in Plugin-Verzeichnisnamen nicht mehr zulässig und werden automatisch durch Unterstriche ersetzt.
Diese Änderung ist erforderlich, da Python-Paket- und Modulnamen keine Minuszeichen enthalten dürfen.
Bitte aktualisieren Sie Ihre Plugin-Verzeichnisse entsprechend; benennen Sie zum Beispiel das Plugin-Verzeichnis von `my-plugin` in `my_plugin` um.
Die Plugin-ID in den Metadaten darf weiterhin Minuszeichen enthalten und kann unverändert bleiben.
Beim Entfernen von Paketen können Metadaten vollständig gelöscht werden (`package uninstall --purge`).
Mit dem neuen Kommando `package info` können Paketinformationen aus opsi-Paketen abgefragt werden.
Darüber hinaus unterstützt die opsi-cli jetzt Datei-Uploads und -Downloads über den Messagebus.
Die entsprechenden Funktionen stehen über die Kommandos `messagebus upload` und `messagebus download` bereit.
Die Kommandos zur Anzeige von Konfigurations- und Produkteigenschaften im Bereich `datastore` wurden ebenfalls überarbeitet und sind nun übersichtlicher und konsistenter in der Ausgabe.
opsi-linux-bootimage
Das opsi-linux-bootimage basiert nun auf Ubuntu 24.04 LTS.
Dieser Wechsel sorgt für eine bessere Stabilität sowie eine langfristige Wartbarkeit.
opsipxeconfd
Im opsipxeconfd wurde GRUB auf Version 2.12-9 aktualisiert und mit den aktuellen Debian-Patches versehen.
Damit ist eine bessere Kompatibilität und Sicherheit im PXE-Boot-Umfeld gewährleistet.
opsi-script
Für opsi-script enthält das Release vor allem Fehlerbehebungen.
Zusätzlich wurde das neue Kommando `exitScript` eingeführt, das eine gezieltere Steuerung des Skriptabbruchs und der Rückmeldung an den Server ermöglicht.
opsi-configed
Im opsi-configed werden Zeitstempel nun korrekt in die konfigurierte lokale Zeit umgerechnet.
Die Remote-Control-Funktion kann wieder wie gewohnt mit der Taste F7 gestartet werden.
Die Benutzerführung wurde verbessert: Wenn kein Depot oder kein Client ausgewählt ist, zeigen die entsprechenden Tabs nun eine klare Hinweismeldung an. Auch an anderen Stellen gibt es kleine Veränderungen, die die Bedienbarkeit verbessern sollen. Mehr Infos dazu gibt es in den Changelogs.
Darüber hinaus wurden diverse kleinere Fehler behoben.
WebGUI
Auch in der WebGUI erfolgt die Anzeige von Zeitstempeln jetzt in der konfigurierten Zeit.
Ergänzend dazu wurden mehrere Bugs behoben.
Linux-Netboot-Produkte
Die Linux-Netboot-Produkte installieren nun keinen SSH-Server mehr installiert.
Zusätzlich wurden verschiedene Fehler korrigiert.
Pakete für opsi 4.3 stable:
== OPSI_PACKAGE ==
wir freuen uns, heute die offizielle Freigabe des neuesten opsi-Releases bekannt zu geben.
Das Januar-Release 2026 bringt zahlreiche Verbesserungen in Stabilität, Sicherheit und Bedienbarkeit.
opsiconfd
Im opsiconfd lag der Fokus dieses Releases auf Stabilität und Sicherheit.
Der Standardbenutzer für den Betrieb des opsiconfd ist jetzt `opsiconfd`.
Die datenbankbasierte Authentifizierung unterstützt nun zusätzlich Argon2id als neuen Hashing-Algorithmus für die Benutzer-Passwörter.
Argon2id wurde auch als neuer Standard-Wert gesetzt.
Der verwendeten Hashing-Algorithmus kann jederzeit geändert werden, die Passwörter werden dann bei einer Passwort-basierten Benutzer-Anmeldung automatisch migriert.
Außerdem können Benutzerkonten aus externer Authentifizierung in die datenbankbasierte Authentifizierung migriert werden.
Zusätzlich wird nun die Authentifizierung über Bearer-Tokens unterstützt.
Der opsiconfd wird nun auch mit eine SBOM-Datei ausgeliefert, die unter `/usr/share/doc/opsiconfd` zu finden ist.
Zeitstempel werden nun durchgängig in UTC geführt, unter anderem für Werte wie `host.lastSeen`.
Für die Host-Steuerung wird jetzt ausschließlich der Messagebus verwendet, wodurch nicht erreichbare Clients schneller erkannt werden und die Server-Last reduziert wird.
Die Metriken wurden um Informationen zu Redis-Verbindungen erweitert.
Im Hardware-Audit stehen neue BIOS-Informationen zur Verfügung: `UEFIBootActive`, `SecureBootActive` und `SecureBootWindowsCA2023`.
opsi-client-agent
Der opsi-client-agent profitiert von mehreren Stabilitätsverbesserungen, insbesondere im Umgang mit Netzwerkproblemen während der Installation.
Die Widerstandsfähigkeit gegenüber langsamen oder instabilen Verbindungen wurde deutlich erhöht.
Das Product-Caching kann nun automatisch unterbrochen werden, wenn eine getaktete Netzwerkverbindung erkannt wird.
Zudem wurde das Debugging bei CIFS-Mount-Fehlern des Typs 1219 erweitert, was die Analyse von Problemen mit mehrfachen Verbindungen zu Netzwerkfreigaben erleichtert.
Ein weiteres Highlight ist die Einführung eines neuen Notifiers mit überarbeitetem Funktionsumfang und modernem Design.
Dieser kann optional über die Konfiguration aktiviert werden.
opsi-cli
Auch opsi-cli wurde umfassend überarbeitet und hat neben einigen Fehlerbehebungen und Verbesserungen auch neue Feature erhalten.
Minuszeichen sind in Plugin-Verzeichnisnamen nicht mehr zulässig und werden automatisch durch Unterstriche ersetzt.
Diese Änderung ist erforderlich, da Python-Paket- und Modulnamen keine Minuszeichen enthalten dürfen.
Bitte aktualisieren Sie Ihre Plugin-Verzeichnisse entsprechend; benennen Sie zum Beispiel das Plugin-Verzeichnis von `my-plugin` in `my_plugin` um.
Die Plugin-ID in den Metadaten darf weiterhin Minuszeichen enthalten und kann unverändert bleiben.
Beim Entfernen von Paketen können Metadaten vollständig gelöscht werden (`package uninstall --purge`).
Mit dem neuen Kommando `package info` können Paketinformationen aus opsi-Paketen abgefragt werden.
Darüber hinaus unterstützt die opsi-cli jetzt Datei-Uploads und -Downloads über den Messagebus.
Die entsprechenden Funktionen stehen über die Kommandos `messagebus upload` und `messagebus download` bereit.
Die Kommandos zur Anzeige von Konfigurations- und Produkteigenschaften im Bereich `datastore` wurden ebenfalls überarbeitet und sind nun übersichtlicher und konsistenter in der Ausgabe.
opsi-linux-bootimage
Das opsi-linux-bootimage basiert nun auf Ubuntu 24.04 LTS.
Dieser Wechsel sorgt für eine bessere Stabilität sowie eine langfristige Wartbarkeit.
opsipxeconfd
Im opsipxeconfd wurde GRUB auf Version 2.12-9 aktualisiert und mit den aktuellen Debian-Patches versehen.
Damit ist eine bessere Kompatibilität und Sicherheit im PXE-Boot-Umfeld gewährleistet.
opsi-script
Für opsi-script enthält das Release vor allem Fehlerbehebungen.
Zusätzlich wurde das neue Kommando `exitScript` eingeführt, das eine gezieltere Steuerung des Skriptabbruchs und der Rückmeldung an den Server ermöglicht.
opsi-configed
Im opsi-configed werden Zeitstempel nun korrekt in die konfigurierte lokale Zeit umgerechnet.
Die Remote-Control-Funktion kann wieder wie gewohnt mit der Taste F7 gestartet werden.
Die Benutzerführung wurde verbessert: Wenn kein Depot oder kein Client ausgewählt ist, zeigen die entsprechenden Tabs nun eine klare Hinweismeldung an. Auch an anderen Stellen gibt es kleine Veränderungen, die die Bedienbarkeit verbessern sollen. Mehr Infos dazu gibt es in den Changelogs.
Darüber hinaus wurden diverse kleinere Fehler behoben.
WebGUI
Auch in der WebGUI erfolgt die Anzeige von Zeitstempeln jetzt in der konfigurierten Zeit.
Ergänzend dazu wurden mehrere Bugs behoben.
Linux-Netboot-Produkte
Die Linux-Netboot-Produkte installieren nun keinen SSH-Server mehr installiert.
Zusätzlich wurden verschiedene Fehler korrigiert.
Pakete für opsi 4.3 stable:
== OPSI_PACKAGE ==
- alma10 4.3.0.3-1 Changelog
- alma8 4.3.0.3-1 Changelog
- alma9 4.3.0.3-1 Changelog
- debian 4.3.0.6-3 Changelog
- debian11 4.3.0.4-3 Changelog
- debian12 4.3.0.4-3 Changelog
- debian13 4.3.0.4-3 Changelog
- hwaudit 4.3.2.3-1 Changelog
- mint21 4.3.0.6-2 Changelog
- mint21-1 4.3.0.6-2 Changelog
- mint21-2 4.3.0.6-2 Changelog
- mint21-3 4.3.0.6-2 Changelog
- mint22 4.3.0.6-2 Changelog
- mint22-1 4.3.0.6-2 Changelog
- mint22-2 4.3.0.6-2 Changelog
- opensusel15-5 4.3.0.4-1 Changelog
- opensusel15-6 4.3.0.4-1 Changelog
- opsi-cli 4.3.35.1-1 Changelog
- opsi-cli 4.3.35.1-1 Changelog
- opsi-client-agent 4.3.17.4-1 Changelog
- opsi-configed 4.3.19.3-1 Changelog
- opsi-linux-client-agent 4.3.17.4-1 Changelog
- opsi-mac-client-agent 4.3.17.4-1 Changelog
- opsi-script 4.12.19.0-8 Changelog
- oraclelinux10 4.3.0.3-1 Changelog
- oraclelinux8 4.3.0.3-1 Changelog
- oraclelinux9 4.3.0.3-1 Changelog
- redhat10 4.3.0.3-1 Changelog
- redhat8 4.3.0.3-1 Changelog
- redhat9 4.3.0.3-1 Changelog
- relution-enrollment 1.0-1 Changelog
- rocky10 4.3.0.3-1 Changelog
- rocky8 4.3.0.3-1 Changelog
- rocky9 4.3.0.3-1 Changelog
- sles15-3 4.3.0.1-2 Changelog
- sles15-4 4.3.0.1-2 Changelog
- sles15-5 4.3.0.1-2 Changelog
- sles15-6 4.3.0.1-2 Changelog
- sles15-7 4.3.0.1-2 Changelog
- ubuntu 4.3.0.6-3 Changelog
- ubuntu22-04 4.3.0.5-1 Changelog
- ubuntu24-04 4.3.0.5-1 Changelog
- win10 4.3.0.4-2 Changelog
- win10-captured 4.3.0.4-2 Changelog