Treiber Management via opsi?

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skranz1982
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Treiber Management via opsi?

Beitragvon skranz1982 » 29 Jul 2020, 16:44

Hallo allerseits,

ich wollte mal horchen, ob sich schon jemand Gedanken zum Treiber-Management per opsi gemacht hat. Wie bildet ihr das ab? Macht ihr das überhaupt mit opsi? Oder setzt ihr andere Tools ein, von den Hardwareherstellern selbst (zB "Lenovo System Update") oder von Drittanbietern (zB "Driver Updater")?

Wir stolpern immer mal wieder darüber, dass es zwar Treiberpakete der Hersteller gibt, diese aber üblicherweise nur für SCCM angeboten werden, und dass dann nicht alles als *.inf vorliegt - sondern mal inner setup.exe oder ner "{treibername_und_version_hier_einfügen}.zip"-Datei. Die sind dann bei der Betriebssysteminstallation nicht im opsi einsetzbar.

Und wie geht ihr damit um, wenn später mal Updates für Treiber veröffentlicht werden? Alle Treiber in einzelne Pakete legen? Das gäb' wohl ne laaange Listen an Paketen, wenn ich an die vielen Hersteller und Modelle bei unseren Kunden denke :shock:

Ich hoffe auf euer Feedback und mache mir eigene Gedanken, die ich hier posten werde.

Sonnige Grüße aus Solingen,
Sebastian
Sebastian Kranz,
civitec Zweckverband kommunale Datenverarbeitung
www.civitec.de

Jan.Schmidt
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Re: Treiber Management via opsi?

Beitragvon Jan.Schmidt » 05 Aug 2020, 21:27

Hi,

ich mache sowas - ist aber ziemlich tricky und aufwendig.

Eben weil es viele .exe Treiber gibt, oder .net xyz als Voraussetzung oder abhängkeiten bei der Reihenfolge der Treiberinstallation hab ich die Treiber in eigene Pakete (eines pro Modell bzw. Hersteller) ausgelagert.
Der angesprochene Lenovo und der HP Assistent passen glücklicherweise Modellübergreifend.
Tritttreiber nehme ich wortwörtlich sowas trete ich in die Tonne.

Ein vbs, das objComputer.Model ausliesst steuert dann welche Treiber auf die Kisten kommen.

Spätestens wenn ein neues Win10 rauskommt, aktualisiere ich die Treiber und rolle die dann aus.
Manchmal liesst man auch was bei den üblichen Verdächtigen, das ein Bug/Bock/Lücke in einem Tool ist und dann wird auch aktualisert.
Wenn Du mich fragst - ja viel zu selten geh ich da ran - aber das aktualiseren und silent einbauen ist halt auch immer mit viel Trial & Error verbunden.

Ursprünglich war da auch mal ein Biosupdate dabei, aber das neustarten mit Piepston war den Kollegen ein Dorn im Auge.

Mittlerweile wird das auch sehr komplex und "dank" Corona und dem WAN Modul wird die Paketgröße (eines pro Hersteller, mit x Generationen) etwas problematisch.